— von Anna Vehling und Stefan Gieseke

Immer wieder heißt es, dass der Niedersächsische Altphilologenverband einer der mitgliederstärksten Landesverbände im Deutschen Altphilologenverband ist.

Aber wie stark ist er eigentlich genau? Wo kommen all diese Mitglieder her, an welchen Schulen unterrichten sie? Und wo finden wir all diese Schulen mit engagierten Latein- und Griechischlehrern? Welcher Bezirksvertreter ist für welche Schule und damit auch für welche Mitglieder verantwortlich?

Nach den Neuwahlen standen wir als neuer Vorstand vor genau diesen Fragen. Denn für uns war dieses Thema relatives bis totales Neuland. Waren wir doch bisher sehr auf unseren eigenen Bezirk fokussiert, mussten wir uns auf einmal einen Überblick über 16 Bezirke mit 935 Mitgliedern und 277 Schulen, Studienseminaren und Universitäten verschaffen.

Bei einer Einordnung der Schulen in die jeweiligen Bezirke kam es dann zu ersten Schwierigkeiten, da teilweise einige Landkreise nach Nord und Süd aufgeteilt wurden und damit verschiedenen Bezirken zu geordnet werden mussten. Herauszufinden, wo nun genau die Grenze zwischen Harburg Nord und Harburg Süd verlaufen sollte, war kaum herauszufinden (vor allem dann, wenn die betreffende Schule geographisch genau in der Mitte des Landkreises lag). Ebenso stellten wir fest, dass der ehemalige Kreis Soltau-Fallingbostel, der (mit der höchst genauen Angabe z.T.) zwischen den Landesbezirken Westheide und Südheide aufgeteilt war, mittlerweile neu geordnet, erweitert und in Heidekreis umbenannt worden war.

Nachdem wir diese Ergebnisse auf der Vertreterversammlung vorgestellt hatten, war sehr schnell klar: Eine Neuordnung der Landesbezirke ist in einigen Fällen unumgänglich. So wurde beschlossen, die halben Landkreise zusammenzufassen und einem Landesbezirk zuzuordnen. So wurden Harburg Süd und Nord als Landkreis Harburg dem Landesbezirk Nordheide, Rotenburg Süd und Nord als Landkreis Rotenburg dem Landesbezirk Stade-Unterelbe und die beiden Teile von Soltau-Fallingbostel als Heidekreis dem Landesbezirk Südheide zugeteilt. Wenn Sie sich nun fragen, welchem Landesbezirk Sie angehören und wer Ihr Bezirksvertreter ist, finden Sie eine Übersicht auf unserer Homepage unter: http://www.navonline.de/index.php/start/landesbezirke

Im Anschluss möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Analyse zur Schul-und Mitgliederverteilung gerne vorstellen:

Zur Zeit hat der Niedersächsische Altphilologenverband 935 Mitglieder. Diese verteilen sich auf insgesamt 277 Schulen, Studienseminare und Universitäten in ganz Niedersachsen. Darüber hinaus sind 28 unserer Mitglieder nicht an niedersächsischen Schulen oder Universitäten tätig, sondern wohnen und arbeiten in anderen Bundesländern, unterstützen aber trotzdem den Landesverband Niedersachsen durch ihre Mitgliedschaft. Einige unserer Mitglieder haben keine Angaben gemacht, wo sie tätig sind oder waren, sodass wir bei 46 Mitgliedern keine Angaben über den jeweiligen Landesbezirk machen können. Bedingt durch die städtischen Ballungszentren ist der größte Landesbezirk Hannover mit 43 Schulen und 120 Mitgliedern, der kleinste Landesbezirk ist Oldenburg-Nord mit 5 Schulen und 14 Mitgliedern. Besonders beeindruckend sind die Landesbezirke Süd-Niedersachsen, Osnabrück und Hildesheim, bei denen die Mitgliederzahlen im Verhältnis zu der Anzahl der Schulen sehr hoch sind. Dieses lässt sich zum einen mit dem Sitz der Universitäten Göttingen und Osnabrück und zum anderen mit der relativ hohen Dichte an Schulen, die ein altsprachliches Angebot vorhalten, erklären. Die Ergebnisse der Analyse können Sie im Einzelnen der folgenden Tabelle und den Diagrammen entnehmen:

Schulen und Mitglieder der Bezirke

statistik tabelle

statistik torte

Es wird also deutlich, dass sich die Landesbezirke in ihren Mitgliederzahlen und in der Anzahl der Schulen stark unterscheiden. Da Niedersachsen flächenmäßig allerdings ein sehr großes Bundesland ist, bleibt eine solche Diskrepanz nicht aus, wenn man unseren Mitgliedern keine zu langen Fahrtzeiten innerhalb ihrer Bezirke zumuten will. Wir sind all unseren Bezirksvertretern, die sich ehrenamtlich für den Verband engagieren sehr dankbar, egal ob der zu betreuende Bezirk nun aus vielen oder wenigen Mitgliedern besteht, die Bereitschaft, die jeder einzelne zeigt, ist die gleiche.

Zur Zeit suchen wir übrigens Bezirksvertreter für die Landesbezirke Westheide, Hildesheim und Oldenburg-Süd. Falls Sie Interesse haben, sich für den NAV zu engagieren, melden Sie sich bitte bei uns, z.B. per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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